Babyschlaf-Sofort-Selbsthilfe

6 Tipps für guten Schlaf

1. Rhythmus und Struktur

Rhythmus und Struktur sind elementare Grundbedürfnisse von Kindern. Sie fördern bei ihnen das Gefühl von Sicherheit und Vertrauen.

Tipp: Tu Deinem Kind ein Gefallen und bringe Struktur und Rhythmus in Euren Alltag. Feste Schlafens- und Essenszeiten sind ein guter Anfang.

2. Schlafumgebung / Schlafgewohnheiten

Je weniger äußere Hilfe ein Kind zum Einschlafen bekommt (z.B. wiegen/wippen), desto größer ist die Chance, dass das Kind langfristig von alleine gut schlafen kann.

Tipp: Ein Baby schläft im ersten Lebensjahr am besten in einem Schlafsack zusammen mit den Eltern in einem Zimmer. Durch die Geborgenheit lernt es sich so weit zu entspannen, dass es mit der Zeit auch von alleine einschlafen kann.

3. Kindesentwicklung

Je nach Alter und Entwicklungsstand kann es immer mal wieder vorkommen, dass ein Kind nicht gut schläft. Beispielsweise können entwicklungsbedingte Wachstumsschübe oder das Ausreifen von Emotionen das Kind am Ein- oder Durchschlafen hindern. Diese Phasen sollten normalerweise nicht länger als maximal 4 Wochen andauern.

Tipp: Mit bedingungsloser Liebe und Akzeptanz kannst Du Dein Kind durch diese Phasen begleiten.

4.  Eltern-Kind Bindung 

Ist das Kind gut an seine Bezugspersonen gebunden, dann hat es ein unerschütterliches Vertrauen und fühlt sich sicher und geborgen. Wenn ein Kind sich umsorgt und geliebt fühlt, kann es am Abend auch loslassen und sich unbesorgt in den Schlaf verabschieden.

Tipp: Baue bindungsfördernde Aktivitäten in Euren Alltag ein. Zum Beispiel gemeinsame Spiel- oder Kuschelzeiten mit voller Aufmerksamkeit für Dein Kind. Ohne Ablenkungen/Störungen durch Telefon, TV, WhatsApp oder sonstige Medien.

5. Ernährung und Schlaf

Gesunde Ernährung wirkt Muskel- und Nerven entspannend. Wichtige Nährstoffe und Mineralien, wie z.B. wie Calcium, Magnesium, Eisen oder Zink, regulieren zudem Botenstoffe im Gehirn, die den guten Schlaf begünstigen.

Tipp: Kein Zucker zwei Stunden vor dem Schlafengehen (auch keine Früchte, Kakao oder Fruchtsäfte) und auf eine ausgewogene,  qualitativ hochwertige und frische Ernährung achten. Dann ist man oft schon gut beraten.

6. Verhalten und Emotionen der Eltern

Der emotionale Zustand der Eltern ist die am meisten unterschätzte und sehr umfangreiche Komponente, wenn es um guten Schlaf der Kinder geht. Kinder spüren immer, wie es den Eltern geht. Die kleinen Wunderwesen sind sehr sensibel für alle emotionalen Schwingungen. Kinder erfahren z.B. selber Stress, wenn ihre Mama sie gestresst ins Bett bringt.

Tipp: Stresst Dich das abendliche zu Bett bringen und das nächtliche aufwachen? Versuche dem durch Entspannungsübungen (z.B. tiefes Ein- und Ausatmen) entgegenzuwirken.